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| Success Story

Gestaltung von queerer Jugendarbeit

Wie gelingt es, Theorie und Praxis im Sozialwesen sinnvoll zu verbinden? Unser Absolvent Paul Langner zeigt, wie es geht – mit Engagement, Fachwissen und echtem Herzblut.

Bereits während seiner Ausbildung zum Erzieher am Pädagogischen Kolleg Rostock startete Paul parallel sein Bachelorstudium Sozialpädagogik & Management an der FHM Rostock. Später folgte der Master Beratung & Sozialmanagement – natürlich berufsbegleitend.

„Die Verzahnung von Theorie und Praxis war für mich besonders attraktiv“, sagt Paul rückblickend. Besonders schätzte er die kleinen Studiengruppen, den Austausch auf Augenhöhe und die Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Berufspraxis. „Ich finde es essenziell, dass die Praxis mit eingebunden wird. Das macht das Studium nicht nur attraktiver, sondern auch wirksamer.“

Heute arbeitet Paul beim rat+tat e.V. in Rostock – einer Organisation, die sich für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einsetzt. In der Projektstelle Queerfeldein U27 berät er junge queere Menschen, bietet Gruppenangebote an und engagiert sich in der Präventionsarbeit – zum Beispiel an Schulen oder in der Fortbildung von Fachkräften. Ob CSD, Coming-out-Tag oder Kommunaler Präventionsrat: Paul ist mittendrin, wenn es darum geht, Gesellschaft aktiv mitzugestalten. 

Seit Oktober 2024 ist Paul auch Dozent an der FHM. Das Studium hat ihn nachhaltig geprägt: „Besonders das Modul werteorientiertes Management hat mir neue Perspektiven auf achtsame Organisationskultur eröffnet.“ Unvergesslich bleibt für ihn die Studienfahrt nach Wien, bei der sich die Gruppe mit Freud und Frankl beschäftigte. In Erinnerung bleibt auch der gemeinsame Besuch des CSD in Schwerin 2023 inklusive eigenem Infostand, wo sich die Studierenden bewusst für die Teilnahme entschieden und mit den CSD-Teilnehmenden ins Gespräch kamen. 

Auch publizistisch teilt Paul seine Expertise: Gemeinsam mit Kollegin Frieda Kopp veröffentlichte er einen Beitrag im Rainbow Career Book 2025/26: „Trans und nicht-binäre Personen auf dem Weg zum Job: Sichtbare und unsichtbare Stolpersteine“. 

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