Internationale Spitzenforschung trifft Mittelstand: Neue Kooperationsoptionen mit der HUST/ICARE
Am 7. Juli 2025 begrüßte die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Düren eine Delegation der Huazhong University of Science and Technology (HUST) aus China. Im Mittelpunkt standen Gespräche über Kooperationsmöglichkeiten in Forschung, Lehre und Austausch – mit besonderem Fokus auf 3Ds - Digitalisierung, Dekarbonisierung und Demographie.
Die HUST zählt zu den führenden Universitäten Chinas, ist Teil der nationalen Exzellenzinitiativen („985“ und „211“) und genießt auch weltweit ein hohes Ansehen, insbesondere in den Ingenieur- und Energiewissenschaften. Die Hochschule genießt auch international ein hohes Ansehen: In zahlreichen globalen Rankings wird sie regelmäßig unter den Top-Universitäten Asiens geführt, insbesondere in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Energie- und Umwelttechnologien. Dass eine so renommierte Hochschule gezielt den Dialog mit einer deutschen privaten Fachhochschule sucht, unterstreicht die Bedeutung internationaler Partnerschaften auf Augenhöhe.
Die Gäste vertraten das Institute for Clean and Renewable Energy (ICARE), das in Europa bereits zahlreiche Kooperationen aufgebaut hat und nun auch in Deutschland neue Netzwerke etablieren möchte. Die offene Haltung der FHM gegenüber innovativen Bildungsansätzen und internationalen Projekten fand bei HUST/ICARE große Resonanz.
Von Seiten der FHM nahmen u.a. Frau Dr. phil. Susanne Göller (Leitung International Office), Herr Prof. Ingo Steinberg (Elektromobilität), Herr Prof. Michael Groll (Sportmanagement), Herr Xiang Ren (Internationale Programme China) und Frau Ruoqian Huang (Studiengangsmanagerin Campus Düren) teil. Nach einer Vorstellung der Hochschulen durch Herrn Ren und Einführung durch Dr. Göller wurden konkrete Kooperationsansätze besprochen.
Für die Studierenden der FHM entstehen so wertvolle Perspektiven, um chinesische Spitzenforschung kennenzulernen und an gemeinsamen Projekten mitzuwirken. Auch der künftige Austausch im Rahmen von Erasmus+ wurde als Ziel beider Seiten betont.
Die HUST zeigte sich sehr interessiert an einer langfristigen Zusammenarbeit und sieht großes Potenzial für gemeinsame Innovationen und nachhaltige Bildungspartnerschaften.