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| Hochschulnews

Kick-off für Verbundprojekt „resiRAUM“: Wie werden KMU krisenfester – und welche Kompetenzen brauchen Mitarbeitende dafür?

Dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU)  in den letzten Jahren vor erheblichen Herausforderungen standen, ist bekannt. Lieferengpässe, Energiepreisschocks, Fachkräftemangel, Cyberangriffe – die Liste ist lang. Was oft fehlt, sind keine Berichte über die Probleme, sondern praktische Antworten: Was brauchen Unternehmen, um solche Situationen besser zu bewältigen? Und wie lässt sich das gezielt aufbauen?

1. Reihe (von links nach rechts):Prof. Dr. Dipl.-Psych. Andrea Chmitorz (Hochschule Esslingen), Maren Hawighorst (Hochschule Esslingen), Dr. Alina Yakovenko (Stiftung “Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“), Prof. Dr. Anett Wolgast (FHM), Marianna Gevorski (FHM), Nele Krämer (Stiftung “Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“), Natalie Sawatzki (FHM), 2. Reihe: Prof. Dr. Harald P. Mathis (Fraunhofer FIT), Dennis Hemker (Fraunhofer FIT), Julia Dolipski (FHM), Prof. Dr. Henning Duderstadt (FHM), Prof. Dr. Maik Stöckinger (FHM), 3. Reihe: Marcel Menk (nerdstar GmbH), Jessica Schrader (nerdstar GmbH), Dirk Ludewig (nerdstar GmbH), Prof. Dr. Rulf Treidel (FHM), Dr. Marc Vathauer (MSF Vathauer), Fouad Bitti (Fraunhofer FIT)

Das nehmen sich die Projektpartner des Verbundprojekts "resiRAUM" für die nächsten drei Jahre vor. Mitte Februar 2026 fand der Auftakt dazu an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld statt. Die erste Arbeitssitzung machte deutlich, wie viel Gesprächsbedarf es gibt: Erfahrungen aus der Praxis, Erkenntnisse aus der Forschung und die gemeinsame Überzeugung, dass Resilienz in vielen Betrieben noch zu wenig systematisch angegangen wird.

Gemeinsam möchten die Partner des "resiRAUMs" Projektes erforschen, was KMU im Alltag brauchen, um besser auf Krise, Schocks und Extremereignisse vorbereitet zu sein. Im Mittelpunkt stehen die Kompetenzen von Mitarbeitenden und Führungskräften: Wie erkennt man Risiken frühzeitig? Wie trifft man Entscheidungen, wenn die Lage unübersichtlich ist? Und was lässt sich aus schwierigen Situationen für die Zukunft mitnehmen?

Der Ansatz ist bewusst breit angelegt und bezieht Individuen, Teams, Prozesse und die Organisation als Ganzes mit ein. Am Ende sollen praxistaugliche Weiterbildungsformate und Instrumente entstehen, die KMU direkt nutzen können.

Im Konsortium sind Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Eventbranche und dem Maschinenbau vertreten. Jede Branche hat ihre eigenen Erfahrungen mit Krisen gemacht – und dabei unterschiedliche Strategien entwickelt. Der Austausch darüber ist ein ausdrückliches Ziel des Projekts. Was sich branchenübergreifend bewährt, lässt sich erfahrungsgemäß auch auf andere Betriebe übertragen.

resiRAUM läuft von Januar 2026 bis Dezember 2028 und wird im Programm „Zukunft der Arbeit" durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie die Europäische Union über den ESF Plus gefördert (Fördermaßnahme AKIRes). Projektträger ist der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am KIT.

Projektpartner (Konsortium):

  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM) - Koordinator
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT)
  • Hochschule Esslingen
  • MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG
  • nerdstar GmbH
  • Stiftung Mittelstand–Gesellschaft–Verantwortung

Kontakt
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Henning Duderstadt, FHM – henning.duderstadt@@fh-mittelstand..de
Gesamtkoordination:
Marianna Gevorski, FHM – marianna.gevorski@@fh-mittelstand..de

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