Maximilian Senge: Tradition weiterdenken. Die Zukunft des Metallbaus
Als Maximilian Senge in das Familienunternehmen einstieg, kannte er den Betrieb bereits seit seiner Kindheit. Doch zwischen dem Aufwachsen im Familienbetrieb und der Verantwortung für ein Unternehmen mit rund 40 Mitarbeitenden liegen viele Schritte – und die Bereitschaft, sich gezielt auf diese Aufgabe vorzubereiten.
Nach seiner Ausbildung und dem Studium entschied sich Maximilian Senge deshalb für den Studiengang Handwerksmanagement an der FHM. Für ihn war klar: Wer einen Handwerksbetrieb langfristig erfolgreich führen möchte, benötigt neben handwerklichem Know-how auch betriebswirtschaftliche und strategische Kompetenzen. „Ich wollte verstehen, wie ein Unternehmen als Ganzes funktioniert und wie man es zukunftsfähig weiterentwickelt“, beschreibt er seinen Anspruch.
Das Studium vermittelte ihm genau diesen Blick. Themen wie Unternehmensführung, Finanzierung, Personalmanagement und strategische Entwicklung ergänzten seine fachliche Ausbildung und helfen ihm heute dabei, die Herausforderungen eines modernen Handwerksbetriebs besser einzuordnen. Nach dem Studium übernahm Maximilian nicht direkt die Geschäftsführung. Stattdessen startete er als Bauleiter und lernte Schritt für Schritt alle Bereiche des Unternehmens kennen – vom Kundenkontakt über die Projektabwicklung bis hin zu Einkauf und Produktion. Diese Erfahrungen bilden heute die Grundlage seiner Arbeit.
Gemeinsam mit seinem Vater Roderich Senge entwickelt er nun den Betrieb kontinuierlich weiter. Investitionen in moderne Fertigungstechnologien, die Digitalisierung von Prozessen und die zunehmende Individualisierung von Kundenlösungen gehören dabei zu den zentralen Zukunftsthemen. Gleichzeitig legt er großen Wert auf die Menschen im Unternehmen. Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden, sieht er als eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre. Moderne Arbeitsbedingungen, eine offene Unternehmenskultur und die Einbindung der Mitarbeitenden in Veränderungsprozesse spielen dabei eine entscheidende Rolle – Themen, die auch im Studium behandelt wurden.