Studierende untersuchen Potenziale von VR und KI für Kompetenzaufbau
Internationale Studierende des Studiengangs MBA General Technology Managament zeigen im Rahmen ihres SiP-Experiments, wie immersive Technologien Sprachlernprozesse, Job-Readiness und mentale Gesundheit effektiv unterstützen. "SiP" steht für "Studium in der Praxis", eine sechsmonatige Praxisphase, in der Studierende als Teil des Studiums Berufserfahrung sammeln.
Im Rahmen der SiP-Phase präsentierten Studierende des Studiengangs MBA General Technology Management kürzlich ihre Forschungsergebnisse zu Virtual-Reality-Brillen (VR) und KI-Unterstützung für Lern- und Trainingsprozesse. Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Zensen stellten sie ihre Ergebnisse im Projekt MEDIA vor. Bei diesem internationalen Austausch unterstützt die FHM Partnerinnen und Partner aus Moldawien und Armenien bei der Modernisierung der digitalen Bildung.
Das Experiment mit dem Titel „Integration Booster for International Students: Finding a proven pathway to language fluency, job-readiness, and well-being, powered by AI & VR“ untersuchte systematisch, wie immersive Technologien Lernprozesse fördern können. Die Studierenden arbeiteten mit einem Split-Cohort-Design: Gruppe A konzentrierte sich auf das Sprachlernen und die Erstellung von Lebensläufen und nutzte dazu die Tools MondlyVR, ImmerseMe und VMock. Gruppe B fokussierte sich auf die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sowie auf das Wohlbefinden und testete dabei VirtualSpeech, TRIPP und Wysa. Mithilfe standardisierter Pre- und Post-Assessments wurden die Wirkungen und Effektstärken der einzelnen Tools gemessen.
Besonders signifikant positive Effekte zeigten sich im Bereich Job-Readiness: KI-gestützte Tools wie VMock unterstützten bei der Erstellung von Lebensläufen, während VR-Anwendungen die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche über Virtual Speech deutlich verbesserten.
Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial von VR und KI, internationale Studierende nicht nur sprachlich, sondern auch beruflich und mental zu fördern. Trotz der Limitationen des Experiments lieferten die Studierenden wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung digitaler Lern- und Trainingsformate.