Vom Abwassermeister zur Fachbereichsleitung
Florian Hoven hat 2017 sein berufsbegleitendes Studium B.Sc. Wirtschaftsingenieur an der FHM abgeschlossen – und das ohne Abitur. Es war ein Schritt, der seine berufliche Entwicklung entscheidend beschleunigte. Heute ist er Fachbereichsleiter beim Erftverband, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die im ca. 1.900 Quadratkilometer großen Erft-Einzugsgebiet zentrale Aufgaben der Wasserwirtschaft erfüllt. Sein Verantwortungsbereich umfasst sämtliche Kläranlagen und zugehörige Sonderbauwerke des Verbands, zudem vertritt er stellvertretend die gesamte Abteilung mit mehr als 270 Mitarbeitenden.
Florian Hoven hat 2017 sein berufsbegleitendes Studium B.Sc. Wirtschaftsingenieur an der FHM abgeschlossen – und das ohne Abitur. Es war ein Schritt, der seine berufliche Entwicklung entscheidend beschleunigte. Heute ist er Fachbereichsleiter beim Erftverband, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die im ca. 1.900 Quadratkilometer großen Erft-Einzugsgebiet zentrale Aufgaben der Wasserwirtschaft erfüllt. Sein Verantwortungsbereich umfasst sämtliche Kläranlagen und zugehörige Sonderbauwerke des Verbands, zudem vertritt er stellvertretend die gesamte Abteilung mit mehr als 270 Mitarbeitenden.
Sein Weg begann mit einer technischen Ausbildung und der Weiterbildung zum Abwassermeister. Das Studium an der FHM öffnete neue Perspektiven: „Das Studium bildete für mich die Grundlage für alle weiteren Herausforderungen und Chancen“, sagt er. Wenige Monate nach seinem Abschluss übernahm er zunächst die Betriebsleitung für das nördliche Verbandsgebiet mit vier Kläranlagen und 40 Pumpstationen. „Mein ursprüngliches Ziel war erreicht, doch es sollten schnell weitere folgen.“
Die Entscheidung für die FHM fiel bewusst wegen der Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie: Ein Studium, das sich mit familiären und beruflichen Verpflichtungen vereinbaren ließ, war für ihn entscheidend. „Der Aufbau des Studiums war für mich optimal geplant, auch wenn es in einigen Monaten sehr herausfordernd war.“ Rückblickend sieht er besonders die analytischen Kompetenzen, Problemlösungsstrategien und die Fähigkeit zur selbstständigen Arbeit als zentrale Bausteine seines beruflichen Erfolgs.
An seine Studienzeit erinnert er sich mit Respekt, insbesondere an die mathematischen Herausforderungen: „Ich musste mir ohne Abitur oder Fachabi einiges erarbeiten.“ Große Unterstützung erhielt er von Prof. Dr. Stephan Schmitz, der heute den FHM-Standort Frechen leitet. Eine besondere Erfahrung war kürzlich die Rückkehr an die FHM Frechen: Gemeinsam mit Prof. Schmitz betreute Florian Hoven als Erstprüfer die Studienarbeit eines Mitarbeiters. „Auf der anderen Seite zu sitzen ist auf jeden Fall einfacher und weniger schweißtreibend“, sagt er mit einem Schmunzeln.