Zum Hauptinhalt springen Zum Seitenende springen
| Rund ums Studium

Wie Fashion Management wirklich funktioniert

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer Kollektion und was entscheidet darüber, ob ein Produkt am Ende verkauft wird? Unsere Studierenden aus dem jüngsten Fashion Management-Jahrgang sind erst im Oktober gestartet, haben aber Dank ihrer Professorin Prof. Dipl. Ing. Beate Welp-Gerdes schon viele praktische Einblicke in die Fashion-Welt erlebt. In den vergangenen Wochen standen gleich mehrere Exkursionen auf dem Lehrplan:

 

Produktentwicklung bei Pegador
Beim Headquarter-Besuch des Streetwear-Labels Pegador in Emsdetten – gemeinsam mit Head of Product Tanja Di Toro Mammarella und ihrem Team – ging es tief rein in die Kollektionsentwicklung. Mit dabei: unsere Alumni Lilli Stockhausen und Sophie Beike, die heute im Produktmanagement arbeiten, sowie Senior Produktmanager Robin Puschmann und Bennet Müller.

Es ging von Trendanalyse und Farbkonzepten über Zielgruppendefinition bis hin zu Prototypen, Passformkorrekturen und Produktionsprozessen – inklusive Einblicken in Lookbooks, Fashion-Show und E-Com-Shooting.

Point of Sale beim Modehaus Schnitzler
Was bringt die beste Kollektion, wenn sie nicht verkauft wird? Im Modehaus Schnitzler in Münster gab Inhaber Andreas Weitkamp Einblicke in den stationären Handel – geführt in fünfter Generation (Schnitzler & Weitkamp).

Andreas Weitkamp steht für eine klare Haltung im Handel: Er ist Vorsitzender der Initiative starke Innenstadt (ISI) und ausgezeichnet mit dem TW Forumpreis 2025. Mehr als 100 Mitarbeitende leben hier ein zentrales Prinzip: ehrliche, individuelle Beratung.

Gleichzeitig wurde deutlich: Retail ist heute mehr als Verkauf. Events, Community und Erlebnisse – von Dachterrassen-Yoga bis hin zu zielgruppenspezifischen Veranstaltungen – sind fester Bestandteil des Geschäftsmodells.

Store-Check in Düsseldorf
Im Modul Kollektionsentwicklung ging es mit Dozentin Maren Schenke zum Store-Check nach Düsseldorf: Von der KÖ bis in die Altstadt analysierten die Studierenden Unterschiede zwischen High Fashion und Massenmarkt.

Warum sind Luxusflächen reduziert und „luftig“? Warum sind im konsumigen Bereich Flächen maximal ausgelastet? Welche Rolle spielen Schaufenster, Platzierung und Handfeel? Im Verkauf entscheiden die ersten 10 Sekunden.

Fazit 
In unserem Studiengang Fashion Management (B. A.) geht es um das Verständnis für das gesamte System: Um Produktentwicklung, Zielgruppenanalyse Inszenierung am Point of Sale, Verkaufspsychologie und vieles mehr!

Alle News

Ausgezeichnet! Zertifizierte Qualität an der FHM.